Weißer Hintergrund

Beim Nähen haben wir jeden Schritt im Griff und können selbst über die Qualitäten der Stoffe und Materialien entscheiden. Dadurch liegt es bei uns wie nachhaltig wir unsere Garderobe gestalten wollen.

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Nachhaltigkeit

Nähen für einen persönlicheren Bezug zur Mode

Durch den intensiven Einblick in die Entstehung von Kleidungsstücken, erfährst du schnell, was es bedeutet Kleidung herzustellen. Neben dem wunderbaren Ausgleich, den das Nähen bietet, ist doch ein großer Aspekt die Nachhaltigkeit.

Dadurch, dass du selbst alle Prozesse im Griff hast, kannst du für dich entscheiden, was dir besonders wichtig ist und was du dadurch unterstützen möchtest.

Stoffkauf

Ich persönlich kaufe meine Stoffe und Zutaten beispielsweise von Händlern, die Materialien aus Überproduktion von Bekleidungsfirmen beziehen. So werden die hochwertigen Produkte nicht vernichtet, wie das leider häufig der Fall ist, sondern finden ihren Weg in meine selbstgenähte Garderobe.

Außerdem gibt es immer häufiger Produzenten, die nachhaltige Rohstoffe verwenden um ihre Stoffe herzustellen. Dazu gehören beispielsweise BIO-zertifizierte Baumwollstoffe oder auch Tencel. Das ist ein Stoff, bestehend aus Lyocell, eine aus Cellulose bestehende, industriell hergestellte Cellulose-Regentfaser.

Eine weitere besonders nachhaltige Methode ist es, alten Kleidungsstücken ein neues Leben zu verleihen. Dazu kannst du entweder deine Kleidung optisch verändern oder die Materialien neu verwerten. Ein gutes Beispiel zum verwerten alter Jeanshosen findest du im Blogbeitrag zur Patchwork-Jeans:

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Die Mode kommt und geht. So war der Patchwork-Trend in den 90er Jahren total beliebt. Und nun lebt er in der jetzigen Zeit wieder auf.

 

Dabei spielen dem Patchwork-Look einiges in die Karten. Er sieht nicht nur einzigartig und individuell aus, sondern ist besonders nachhaltig. Denn hierfür müssen - und vor allem sollten - keine neuen Stoffe verwendet werden. Hier können ganz einfach alte Jeanshosen, die nicht mehr passen oder kaputt sind, recycelt werden.

 

So bekommen die alten Hosen ein zweites Leben geschenkt und du eine individuelle Jeans!

Blogbeitrag
 


Patchwork-Jeans

Schnittmusterwahl

Auch bei Schnittmustern kann man auf den nachhaltigen Aspekt achten. Wie viele DIN A4 Seiten werden benötigt und ist das Schnittmuster darauf platzsparend platziert oder entsteht beim Ausschneiden viel Müll?

Da das Drucken von Schnittmustern sehr viel Papier verschwendet, habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Schnittmuster ausschließlich platzsparend anzubieten. Daher verschiebe ich alle Schnittteile so lange auf einem Raster, bis sie perfekt angeordnet sind.

Dadurch habe ich es geschafft, eine aufwändige Lederjacke mit Innenfutter auf nur 27 DIN A4 Seiten zu platzieren. Unterwäsche und Bademode schaffen es je nach Design sogar auf nur 2 DIN A4 Seiten!

Einfache Schnittteile wie beispielsweise rechteckige Formen (für Bündchen und Volants) können ohne Schnittmuster direkt auf den Stoff aufgezeichnet werden. Dadurch hast du weniger Arbeit beim Ausschneiden und Zusammenkleben der Schnittmusterbögen und dafür mehr Zeit für das schönste Hobby der Welt: Nähen!

Die dazugehörige Nähanleitung kannst du dir einfach auf dein Smartphone oder Tablet laden und sparst dadurch nochmals Papier. 

Achte bei der Wahl der Schnittmuster auch darauf, ob das Kleidungsstück, welches daraus entstehen soll, auch wirklich deinem Stil entspricht oder ob es nur zum Staubfänger wird. Selbst wenn ein Kleidungsstück dann doch nicht so häufig getragen wird, wie man es sich vorgestellt hat, kann daraus immer noch etwas neues entstehen ;)